SCE-Judoka starten mit neuen Gürteln in die Sommerferien

21 Judoka des SC Eschenbach absolvierten am 29. Juli eine Gürtelprüfung. Die Prüflinge zwischen 6 und 48 Jahren dürfen nun den weiß-gelben, gelben oder gelb-orangen Gürtel tragen.

Zuerst starteten die Neulinge, die ihre erste Prüfung ablegten. Prüfer Thomas Kraus (4. Dan), zugleich Bezirksprüfungsbeauftragter der Oberpfalz, war aus Weiden angereist, um die gezeigte Leistung zu beurteilen. Um den Prüflingen die Nervosität zu nehmen, lief alles wie im normalen Training ab: Nach der zeremoniellen Begrüßung zeigten die Judoka die Falltechniken zur Seite und nach hinten – um später Würfe zu beherrschen, ist das richtige Fallen das erste, was im Judotraining gelernt wird. Danach suchten sich die Prüflinge je einen Partner oder eine Partnerin, um ihre Würfe und Haltetechniken zu präsentieren. Alle konnten auch direkt beantworten, wozu die Verbeugung vor dem Trainingspartner dient: Sie zeigt Respekt, Höflichkeit und Fairness. Nachdem Prüfer Thomas Kraus alle Techniken gesehen hatte, verkündete er den Prüflingen sein Urteil: Alle hatten bestanden und dürfen den weiß-gelben Gürtel (8. Kyu) tragen. Stolz nahmen die Judoka ihre neuen Gürtel und die Urkunden entgegen. Weiß-gelb-Gurte sind nun Stefan Drat, Jayden Pimentel, Daniel und Julian Strehl, Nyah Williams und Solea Zillmann.

Ein größeres Programm absolvierten die 15 Prüflinge zum gelben und gelb-orangen Gürtel. Auch sie starteten mit den Falltechniken, wobei die Judorolle nach vorne als neue Übung hinzukam. Für den Gelbgurt (7. Kyu) zeigten die Judoka drei Würfe zu verschiedenen Seiten sowie vier Haltegriffe, für Gelb-orange (6. Kyu) standen schon sechs Würfe und acht Haltegriffe auf der Liste. Alles wurde aus realistischen Situationen präsentiert und auch der Einsatz des jeweiligen Partners/der Partnerin war gefragt. Die Judoka zeigten den direkten Übergang vom Wurf zum Festhalter ebenso wie mehrere Wechsel zwischen den Haltegriffen. Prüfer Thomas Kraus gab insbesondere den Fortgeschrittenen Tipps, wie sie in Zukunft am besten weitertrainieren können. Im abschließenden Randori (Übungskampf) mit verschiedenen Partnern galt es, die Techniken flexibel anzuwenden und zu kombinieren. Dabei zeigten alle ihr Können und gerieten außer Puste. Schließlich warteten die Judoka etwas nervös auf das Fazit des Prüfers. Thomas Kraus stellte fest, dass alle erfolgreich die nächsthöheren Gürtel erreicht haben, und übergab mit einer Verbeugung die Urkunden. Den gelben Gürtel tragen nun Akhmadi Azam, Antonia und David Cernescu, Sándor Fazakas, Leni Huber, Hanna Knoben, Veronika Lang, Emma und Paul Münster, Johannes Porsch, Samuel Schaefer und Kerstin Thumbeck. Frisch gebackene gelb-orange-Gurte sind Hannes Landgraf, Jacob Loffler und Teo Zaruba.

Bereits in den letzten Wochen haben drei weitere SCE-Judoka Gürtelprüfungen als Gäste in Weiden abgelegt: Yusuf Toshev und Anisi Azam erreichten den gelben Gürtel (7. Kyu) rechtzeitig vor einem oberpfalzweiten Wettkampf, Laura Radomski bestand die Prüfung zum Orangegurt (5. Kyu) vor der Abreise zum Auslandsjahr nach Finnland.

Mit all ihren Schützlingen freuten sich auch die Trainer Reinhold und Susanne Schubert über das selbst gemachte Geschenk zum Ferienbeginn. Herzlichen Glückwunsch an alle Prüflinge zu ihren neuen Gürteln!

Bericht: Susanne Schubert; Fotos: Reinhold und Susanne Schubert

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