15 neue Gürtel für die Judoka

Ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk machten sich die Nachwuchs-KämpferInnen der Judoabteilung: 15 von ihnen bestanden am 10. Dezember die Gürtelprüfung und dürfen nun neue Farbgurte tragen.

Bei 14 Judoka herrschte besondere Nervosität: Sie legten ihre allererste Prüfung ab und stellten sich der Herausforderung unter den Augen von Prüfer Thomas Kraus (4. Dan) aus Weiden. Nachdem sich der Prüfer vorgestellt hatte, lief erstmal alles ab wie im normalen Training: Die Judoka präsentierten die fleißig geübte Fallschule nach hinten und zur Seite, die die Grundlage für alle Judotechniken bildet. Auch die Jüngsten wussten schon, worauf hier zu achten ist: Der Kopf berührt nie den Boden und man schlägt mit dem ausgestreckten Arm auf die Matte, um sich nicht zu verletzen. Dann begann der Technikteil mit einer Verbeugung vor dem Partner oder der Partnerin. Damit zeigen die Judoka Höflichkeit und Respekt. Für den weiß-gelben Gürtel mussten mindestens ein Wurf und ein Festhalter von beiden Partnern vorgezeigt werden. Prüfer Thomas Kraus achtete darauf, dass alle gut zusammenarbeiteten und darauf achteten, sauber und rücksichtsvoll zu werfen.
Zum Abschluss stellten sich die Judoka ordentlich auf. Thomas Kraus verkündete sein Urteil: Alle hatten bestanden. Die Prüflinge erhielten mit einer Verbeugung ihre Urkunden und neuen Gürtel. Den Weiß-gelb-Gurt tragen nun Babett und Balazs Bencze, David und Hannah Dutke, Alexander, Leni und Tobias Grasser, Summer Hall, Hanna Knoben, Julius König, Charlie und Jacob Loffler, Toni Ritter und Gordiy Yakymenko. Die Trainer Susanne und Reinhold Schubert freuten sich besonders, dass viele Familien gemeinsam auf der Judomatte standen und sich auch mehrere Eltern trauten, gemeinsam mit ihren Kindern einen neuen Sport anzufangen. So waren die Prüflinge zwischen vier und 45 Jahren alt, alle hatten erst in den letzten Monaten mit dem Judo begonnen.

Schon erfahrener war Timo Raps, der im Anschluss die Prüfung zum orange-grünen Gürtel (4. Kyu) ablegte. Er hatte nach einer längeren Pause den Wiedereinstieg ins Judo gewagt und nun eifrig für seine erste Prüfung seit 35 Jahren trainiert. Für den orange-grünen Gürtel musste er ein umfangreiches Programm präsentieren: Nach der obligatorischen Fallschule folgten 12 Würfe in verschiedene Richtungen und mit unterschiedlichen Wurfprinzipien. Darunter waren Hüftwürfe, Schulterwürfe und Fußtechniken, die jeweils zum Verhalten des Partners passen mussten. Danach zeigte Timo mehrere Hebel- und Haltetechniken im Boden vor, ebenfalls jeweils aus realistischen Kampfsituationen. Prüfer Thomas Kraus steuerte ergänzende Hinweise bei, ging Details durch und forderte seinen Prüfling zum Begründen und Weiterdenken auf. Schließlich folgte auch hier das Urteil: Timo hatte sich gut vorbereitet und den orange-grünen Gürtel erfolgreich verdient.

Herzlichen Glückwunsch an alle Prüflinge zu ihrem Erfolg!

Bericht: Susanne Schubert; Fotos: Reinhold Schubert

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